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Psychotherapie

In einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft sind sich die Mitglieder immer mehr der seelischen Überforderung bewusst. Beratungsangebote und Psychotherapien werden immer öfters wahrgenommen und bilden mittlerweile eine anerkannte Form um die Lebensqualität zu verbessern. Allgemein ist ein wichtiges kennzeichen der Psychotherapie die intakte Beziehung zwischen Therapeut und Patient, bei welcher der Patient auf die Hilfestellung des Therapeuten angewiesens ist, um psychische Problemstellungen erfolgreich zu behandeln. Verhaltensstörungen machen nämlich eine Integration in die Gesellschaft und das Erfüllen von Aufgaben und Funktionen äußerst schwierig. Diese Beschränkungen und Ambivalenzen können sich im schlimmsten Falle hochschaukeln und eskalieren, sodass der Patient nicht mehr ohne Hilfeleistung sein Leben bewältigen kann. Die Psychotherapie kann eng mit der psychiatrischen Behandlung zusammenarbeiten. Diese wurde von Manfred Bleuler mitgeprägt und liefert ebenfalls ein breites Angebotsspektrum.

Psychotherapie

Die Psychotherapie kann wiederum unterschiedliche Facetten haben.

Vorgehensweise Psychotherapie

Die Psychotherapie kann wiederum unterschiedliche Facetten haben. Je nach Krankheitsbild und persönlicher Zustand empfiehlt sich entweder eine analytische, tiefenpsychologische oder behavioristische Herangehensweise. Der bekannteste Vertreter der analytischen Psychologie ist wohl Siegmund Freud, welcher diesen Bereich der Psychologie stark mitgeprägt hat. Die analytische Psychologie bearbeitet und analysiert persönliche Merkmale und Referenzerlebnisse und stellt diese in einem Kontext. Die tiefenpsychologische Psychologie sieht eher das Unterbewusstsein als Untersuchungsgegenstand. Die behavioristische Psychologie ist die gängiste Therapieform und beschreibt die Verhaltenstherapie.

Menschen kommen mit unterschiedlichen Problemlagen unterschiedlich zurecht. Bei einer Überbelastung der Seele, reagiert diese mit Phobien, Depressionen oder sogar mit Schizophrenie. Diese Krankheitsbilder können unterschiedlich bearbeitet werden. Eine Gesprächstherapie ist zumeist der Beginn des Behandlungsprozesses. Hier werden wichtige Ereignisse bearbeitet, das eigene Verhalten reflektiert und gemeinsam mit dem Therapeuten Strategien und Verhaltensmodifikationen entwickelt, welche dem Krankheitsbild entgegenwirken. Vor allem Ängste, wie die soziale Phobie können damit behandelt werden. Unbehandelt kann eine soziale Phobie im übrigen völlige Isolation uns Vereinsamung zur Folge haben. Eine ehrliche Gesprächstherapie ist dabei oftmals vielversprechend. Bei Depressionen können auch tiefenpsychologische Ansätze verwendet werden. Selbst mittels Hypnosetechniken lassen sich Erfolge verbuchen. Oft kann es aber auch im Rahmen einer Psychotherapie zur Verwendung von Medikamenten kommen. Hier muss der Therapeut nach bestem Wissen und Gewissen abschätzen, wie sehr der Patient von der Medikation profitiert und welche Risiken und Nebenwirkungen zu beachten sind.

Die Psychologie als Wissenschaft

Die Psychologie versteht sich als Wissenschaft und diese lebt durch ihre Forschungen und neuen Erkenntnissen. Das gesammelte Wissen über die menschliche Psyche ist enorm und Therapieformen basieren auf wissenschaftlicher Tauglichkeit. Als Ausblick können immer bessere Therapieformen und Medikationen erwartet werden. Die Psychoanalyse gehört mittlerweile zu einem anerkannten Bereich der Krankheitsbehandlung und hat demnach auch einen seriösen Ruf. Bei seelischen Beschwerden können ein geeigneter Therapeut und eine gute Therapieform definitiv spürbare Verbesserung der Lebensqualität bringen.